Journalistische Arbeiten

Wenn das Komma zur Überlebensfrage wird

Seit dem 1. August 2007 ist die neue Rechtschreibung für alle verbindlich. Zehn Jahre sind seitdem vergangen. Und? Haben die Deutschen die neuen Regeln jetzt drauf? Wir haben auf den Straßen von Berlin zum Diktat gebeten.

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„Alles ist viel riskanter geworden“

Ein Jahr nach dem Militärputsch ist die Türkei tief gespalten. Selbst Familien sind zerstritten. Jeder, der protestiert, muss um Job und Freiheit bangen. Auch der Journalist Bülent Mumay wurde inhaftiert. Das ganze Leben sei riskanter geworden, sagt er im Gespräch mit heute.de. Aber es gebe auch Hoffnung.

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"Ein Problem für die NATO"

Lange Jahre war das türkische Militär Garant der kemalistischen Republik. Doch nach dem knappen "Ja" der Türken zu einschneidenden Verfassungsänderungen schweigt die Armee. Warum das so ist, erläutert der Turkologe Jens Peter Laut im heute.de‐Interview.

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"Afrika ist kein Einkaufszentrum"

Die 20 wichtigsten Industrie‐ und Schwellenländer beraten in Berlin, wie sie private Investitionen in Afrika ankurbeln können. Der kenianische Ökonom James Shikwati lehnt jegliche Hilfe ab, die den Kontinent "nur wie ein Einkaufszentrum betrachtet". Was er empfiehlt, sagt er im heute.de‐Interview.

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Eine neue Farbe im Weinglas sorgt für Aufregung

Eine jahrtausendealte Form des Kelterns erfreut sich neuer Beliebtheit. Doch der so hergestellte "Orange Wine" sorgt auch für Streit. Während sich seine Fans auf der ökologisch richtigen Seite wähnen, wenden sich seine Verächter angewidert ab. Aber wer hat recht?

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"Rechtspopulisten haben bei Attac keinen Platz"

US-Präsident Donald Trump ist ein Feind von Freihandel und Globalisierung. Haben die Globalisierungskritiker in der EU einen neuen Verbündeten? Nein, sagt Roland Süß vom Netzwerk Attac.

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Die Hemmschwelle sinkt, die Aggression steigt

Sogenannte Reichsbürger behaupten, die Bundesrepublik Deutschland sei lediglich eine Firma und das Deutsche Reich existiere noch. 

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Oligarchen kapern ganze Staaten

In der Ukraine informieren sich zwei Drittel der Bevölkerung bei TV‐Sendern, die von Oligarchen kontrolliert werden.

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Wie Hobbyforscher die Wissenschaft stärken

Wie gefährdet ist der Igel in Bayern und wie kann er geschützt werden? Das wollen Wissenschaftler mit Hilfe von Bürgerwissenschaftlern herausfinden.

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Magersucht ist ansteckend  

Anna und Marie sind Zwillinge. In der Pubertät steckt sich die eine Schwester bei der anderen mit Magersucht an. Für die Mutter ist das ein Albtraum. Die Geschichte einer Familientragödie.

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Laufen für welche Werte?

Der Firmenlauf von JP Morgan ist in Frankfurt ein Spektakel – und eine riesige Werbeaktion. Denn für das größte Geldhaus der USA zählen weder Werte noch der Sport, sondern nur das Aufpolieren seines angeschlagenen Images.

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Putins eurasischer Traum - ein Albtraum für die Nachbarn

Welche strategischen Ziele verfolgt Russlands Präsident Putin mit seinen Konfrontationen in der Ukraine? Sind das die ersten Schritte auf dem Weg zurück zur alten russischen Größe? Putin baut an der Eurasischen Union – das ist ein Albtraum für die Nachbarn.

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Vertrieben und vergessen

Skandal ohne Ende: Wer vor rund 80 Jahren den Herrschaftsbereich der Nazis verlassen konnte, um sein nacktes Leben zu retten, „gilt bis heute nicht als Opfer“, klagt die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Deutschland wolle „nichts mit Exil zu tun haben“.  

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Mein erstes Auto

Das Kind war da, ein Auto musste her. Man kann ja schlecht mit einem Säugling auf dem Land leben, ohne Chance, mal in die Stadt zu kurven. Aber woher nehmen? In der DDR betrug die Wartezeit für ein Auto bis zu 15 Jahre. Doch dann kam Hilfe aus dem Westen.

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Kartellverfahren wäre „langwierig und kompliziert“

Gab es wirklich konkrete Absprachen unter den großen Automobilherstellern ‐ und wie sahen sie aus? Die Wettbewerbshüter der EU‐Kommission beschäftigen sich mit dem Fall. Ein Verfahren könnte kompliziert und langwierig sein, sagt Kartellrechtler Albrecht Bach.

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„Deutschland ist das Schlusslicht“

In Europa nimmt die Elektromobilität Fahrt auf. In Norwegen sind ein Drittel aller Kfz‐Neuzulassungen E‐Autos. Frankreich und Großbritannien wollen ab 2040 Benzin‐ und Dieselautos auf ihren Straßen ganz verbieten. Nur Deutschland steht auf der Bremse. Warum, erläutert der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer.

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Die Welt zieht in die Stadt

Seit rund zehn Jahren leben weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Und die Landflucht hält an, egal ob in Europa, Afrika, Amerika oder Asien. Die Ursachen und Folgen dieser Entwicklung erklärt Reiner Klingholz vom Berlin‐Institut für Bevölkerung und Entwicklung im heute.de‐Interview.

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Sieben Herausforderungen für die Gewerkschaften

Arbeitgeber verlassen Tarifverträge, eine Vielzahl prekärer Jobs und ständige Erreichbarkeit: Die Gewerkschaften müssen sich heute mit ganz anderen Problemen beschäftigen als noch vor Jahrzehnten. Sieben Herausforderungen für die Arbeitnehmervertreter.

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Ohne Alkohol, aber bitte mit Geschmack

Wer gesund leben will, greift selbst auf Empfängen oder Festen öfter zum alkoholfreien Getränk. Beim Bier ist das Angebot groß. Bei Sekt und Secco ohne Prozente wächst die Palette. Wein ohne Alkohol aber lehnen viele Genießer ab. Das hat Gründe.

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„Wir haben einen Wahrzeichen-Pluralismus“

Eiffelturm, Michel, Kölner Dom – sie alle sind weltbekannte Wahrzeichen ihrer Städte. Heute müssen sie mit modernen Neubauten gleich nebenan konkurrieren. Architekturtheoretiker Georg Vrachliotis findet das gut.

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Wenn Privatschulen zur Klassengesellschaft werden

Der Run auf Privatschulen hält an. Doch viele Länderbehörden achten laut einer Studie nicht darauf, dass auch Kinder aus ärmeren Familien diese Schulen besuchen können. Genau das schreibt aber das Grundgesetz vor. Die Privatschulen weisen den Schwarzen Peter von sich.

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Rechte Dynastie mit jungen Wählern

Auf seinem Parteitag in Lyon wird der rechtsextreme Front National (FN) heute und morgen seine Positionen für den französischen Präsidentschaftswahlkampf festzurren. Wie die Partei genau funktioniert, erklärt Frankreich-Kenner Frank Baasner.

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Früher war mehr Rock'n'Roll

Die "Freedom Girls" singen gerne für Präsidentschaftsbewerber Donald Trump. Adele nicht.

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Hessens Forscher am Mount Everest

Gießener Lungenspezialisten bauen am höchsten Berg der Erde ein Labor in 6000 Metern Höhe. Mit Ihren Forschungen können Sie Hunderttausenden Kranken helfen.

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Leben mit dem Tod der anderen

Stephanie Riechwald ist 61 Jahre alt, als sie ihren Job bei der Zeitung verliert, für die sie 30 Jahre lang gearbeitet hat. Die Frau steht ohne Arbeit da – für die Rente zu jung, für eine neue Festanstellung zu alt. Stephanie Riechwald geht einen ganz neuen Weg. 

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„Hier war ich ja noch nie“

David Sieveking hat einen mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm über die Demenz seiner Mutter gedreht. Darin zeigt er, dass es nicht einfach ist, einen Menschen zu Hause zu pflegen. Dennoch haben er und seine Familie auch lustige Momente erlebt.

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